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können zu chronische Schädigung führen

Häufigkeit, Ursachen und Abklärung

Diese Steinart wurde erst in den 70er Jahren entdeckt und kann nur mittels physikalischer Analysemethoden (Infrarotspektroskopie, Röntgenbeugung) bestimmt werden. Die Entstehung dieser Steine beruht auf einer angeborenen Stoffwechselstörung. Sie treten meist bereits im Kindesalter auf und können zu einer chronischen Schädigung der Nieren führen.


Ernährung und Medikamente


Patienten mit 2,8 Dihydroxyadeninsteine müssen lebenslang medikamentös behandelt und kontrolliert werden. Dabei werden Allopurinol-Präparate (Drabroson, Zyloric u.a.) verordnet. Des Weiteren sind eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr und eine purinarme Ernährung erforderlich. Die Angaben bei Harnsäuresteinen sind auch für 2,8 Dihydroxyadeninsteine verbindlich.

 

  • 2,8 Dihydroxyadeninsteine bilden sich aufgrund einer angeborenen Stoffwechselstörung, die unbehandelt zur Schädigung der Nieren führt.
  • 2,8 Dihydroxyadeninsteine erfordern eine lebenslange medikamentöse Behandlung.
  • Durch konsequente hohe Flüssigkeitszufuhr kann der medikamentöse Behandlungserfolg unterstützt werden.