teststreifen
Säurewert des Harns immer kontrolieren

Häufigkeit, Ursachen und Abklärung

 

Nur etwa 0,5 % der Harnsteine enthalten Ammoniumurat als Reinsubstanz oder Mischpartner.
Dieses Salz der Harnsäure bildet sich, wenn der Säurewert des Harns hoch ist (über 6,5) und viel Ammonium entsteht.
Dies wird meist durch eine Entzündung hervorgerufen, die dann zunächst behandelt werden muss.


Gleichzeitig sollte weniger Harnsäure gebildet werden (z.B. durch Einnahme von Allopurinol – Präparaten.)


Es ist zu empfehlen, den Säurewert des Harns über den gesamten Tag mit Teststreifen zu messen. Er sollte zwischen 6,0 und 6,5 liegen.

 

 

 

 

Verhütung der Neubildung und des Steinwachstums

Im Hinblick auf eine Harnverdünnung sollten Flüssigkeiten aufgenommen werden, die möglichst neutral auf den Säurewert des Harns wirken, z.B.

  • Quell- und Leitungswasser
  • Kräutertees
  • verdünnte Säfte

Ernährung und Medikamente

Die Ernährung sollte der entsprechen, die bei Harnsäuresteinen empfohlen wird. Von den Medikamenten, die bei Harnsäuresteinen verordnet werden, können die eine Senkung der Harnsäure bewirkenden Allopurinol- Präparate angewendet werden. Zitrat-Gemische werden bei diesen Steinen nicht eingesetzt. Als Mischpartner bei Ammoniumurart können Struvit und Harnsäure auftreten.